Worte der Schönheit
Mode in der Literatur
Ob Seidenkleid oder Korsett, Frack oder Filzhut – Mode ist nie nur Hülle, sondern immer auch Ausdruck von Persönlichkeit, von Zeitgeist, von sozialen Grenzen und von Träumen. Die Literatur hat das früh erkannt: Kleider erzählen Geschichten – und in manchen Romanen sind sie die heimlichen Hauptfiguren.
- Texte aus über 100 Jahren Literaturgeschichte
- Kleidung als Erzählung von Freiheit, Zwängen und Persönlichkeit
- Texte von Autor*innen, die Mode als Spiegel der Gesellschaft verstehen
Die einstündige Lesung erzählt von der Kunst des Anziehens und dem Spiel mit der Erscheinung. Zwischen Fin de Siècle und den Goldenen Zwanzigern begegnen wir Frauen in weissen Abendkleidern, Männern in makellosen Uniformen und Autorinnen, die sich in Herrenhosen Freiräume erobern.
Zu Wort kommen unter anderem: Helen Hessel, die aus Paris über Mode als Gesellschaftsspiegel schrieb, Victoria Wolff, die einem lebensverändernden Kleid einen ganzen Roman widmete, Lew Tolstoi und Giuseppe Tomasi di Lampedusa, die mit Garderoben ganze Charaktere zeichnen.
Eine Hommage an den «Geist der Kleinigkeiten» – sinnlich, klug und überraschend aktuell.



